Am 28. September 2023 erschien in der Süddeutschen Zeitung (SZ) ein Interview über meine Person bezüglich der Landtagskandidatur in Bayern.
URL: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-landtagswahl-die-basis-michael-briechle-1.6260650 (zuletzt geprüft am 30.06.2024)
Es wurde eine abgeänderte Version des Interviews veröffentlich. Nachfolgend der Inhalt:
"Michael Briechle kandidiert für die Partei "Die Basis". Den 38-Jährigen hat die Debatte um eine mögliche Impfpflicht in die Politik getrieben.
Von David Schmidhuber, Dachau
Direkte Demokratie und damit Gesetze durch Volksentscheide nach dem Vorbild der Schweiz - unter anderem damit wirbt "Die Basis" auf ihren Wahlplakaten. Michael Briechle, Landtagskandidat für die Partei im Stimmkreis Dachau, unterstreicht das: "Das Volk sollte mehr bestimmen, nicht Aktiengesellschaften oder Politiker." Der 38-Jährige würde sich Volksentscheide auf Bundesebene wünschen. Briechle kam 2021 zur Partei und wurde politisch aktiv, da ihn die Debatte um eine mögliche Impfpflicht in dieser Zeit umtrieb.
Die "Basisdemokratische Partei Deutschland", kurz Basis, wurde im Juli 2020 gegründet. Sie gilt als parteipolitischer Arm der sogenannten "Querdenker"-Bewegung. Die Impfung gegen Covid-19 bezeichnete die Partei in der Vergangenheit als "Genmanipulation" und die Impfkampagne "als das größte Experiment am Menschen". Die Basis gilt als offen nach rechts. Parteifunktionäre sind in der Vergangenheit mehrfach durch Relativierung des Holocausts und durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. Ein Spitzenkandidat von die Basis wurde im Dezember vergangenen Jahres festgenommen, da er mutmaßlich der rechtsterroristischen Vereinigung "Patriotische Union" als Mitglied angehört hatte.
Briechle schreckt das nicht ab. Er spricht lieber über Selbstbestimmung und Freiheit und das, was er "Friedenspolitik" nennt. Dazu gehört für ihn eine "Entspannung, auch mit Russland", so steht das auch auf der Homepage seiner Partei. "Wir stehen für diplomatische Konfliktlösungen, nicht für Waffeneinsatz", sagt Briechle selbst. Und: Beide Länder, sowohl die Ukraine als auch Russland, hätten eine "Teilschuld" am russischen Angriffskrieg. Damit ist er auf Parteilinie, Fakten hin oder her.
Dass die Basis eine langfristige Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren vorantreiben möchte, ist hingegen nicht die Meinung des gelernten Elektronikers und Sozialpädagogen, der in seiner Freizeit gerne schwimmt und tanzt. "Ich bin Befürworter von Wasserstoff und Ethanol, nicht von den fossilen Brennstoffen."
Die SZ Dachau (Interviewer war David Schmidhuber) hat kurz vor der Landtagswahl 2023 in Bayern bei mir mit ordentlichen Druck ein Interview gefordert.
Die Überschrift des Artikels "Offen nach rechts" ist meines Erachtens eine absolute Themaverfehlung der SZ. Politisch sehe ich mich in der Mitte, aber als Christ kommuniziere ich mit allen Menschen. Ich sehe dies als absichtliche Diffamierung meiner Person an. Konstruktive Kritik von Mitgliedern der Partei dieBasis an gesellschaftlichen Missständen soll in meinen Augen erlaubt sein. Recht auf freie Meinungsäußerung.
Nach längerem hin und her habe ich mich doch für ein telefonisches Interview bereit erklärt. Leider sind in dem, auch im Internet erschienen, Artikel nur wenige Inhalte des Interviews zu lesen. Der abgedruckte Text spiegelt meines Erachtens nicht das Gespräch wieder.
Der erste Absatz "Direkte Demokratie und damit Gesetze durch Volksentscheide nach dem Vorbild der Schweiz - unter anderem damit wirbt "Die Basis" auf ihren Wahlplakaten. Michael Briechle, Landtagskandidat für die Partei im Stimmkreis Dachau, unterstreicht das: "Das Volk sollte mehr bestimmen, nicht Aktiengesellschaften oder Politiker." Der 38-Jährige würde sich Volksentscheide auf Bundesebene wünschen. Briechle kam 2021 zur Partei und wurde politisch aktiv, da ihn die Debatte um eine mögliche Impfpflicht in dieser Zeit umtrieb." ist an sich korrekt, jedoch etwas abgeändert worden.
Der zweite Absatz "Die "Basisdemokratische Partei Deutschland", kurz Basis, wurde im Juli 2020 gegründet. Sie gilt als parteipolitischer Arm der sogenannten "Querdenker"-Bewegung. Die Impfung gegen Covid-19 bezeichnete die Partei in der Vergangenheit als "Genmanipulation" und die Impfkampagne "als das größte Experiment am Menschen". Die Basis gilt als offen nach rechts. Parteifunktionäre sind in der Vergangenheit mehrfach durch Relativierung des Holocausts und durch antisemitische Äußerungen aufgefallen. Ein Spitzenkandidat von die Basis wurde im Dezember vergangenen Jahres festgenommen, da er mutmaßlich der rechtsterroristischen Vereinigung "Patriotische Union" als Mitglied angehört hatte." wurde in dem Interview nicht genauer thematisiert.
Der dritte Absatz "Briechle schreckt das nicht ab. Er spricht lieber über Selbstbestimmung und Freiheit und das, was er "Friedenspolitik" nennt. Dazu gehört für ihn eine "Entspannung, auch mit Russland", so steht das auch auf der Homepage seiner Partei. "Wir stehen für diplomatische Konfliktlösungen, nicht für Waffeneinsatz", sagt Briechle selbst. Und: Beide Länder, sowohl die Ukraine als auch Russland, hätten eine "Teilschuld" am russischen Angriffskrieg. Damit ist er auf Parteilinie, Fakten hin oder her." wurde in diesem Interview thematisiert. Ich stelle mich nach wie vor gegen die Lieferung von Waffen in Kriegsgebiete. Zu dieser Thematik erwähnte ich, es soll anstatt Waffen lieber eine schweizer Delegation entsandt werden, um den Konflikt auf diplomatischer Weise friedlich zu lösen.
Der vierte Absatz "Dass die Basis eine langfristige Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren vorantreiben möchte, ist hingegen nicht die Meinung des gelernten Elektronikers und Sozialpädagogen, der in seiner Freizeit gerne schwimmt und tanzt. "Ich bin Befürworter von Wasserstoff und Ethanol, nicht von den fossilen Brennstoffen."" wurde von Herrn Schmidhuber akustisch anscheinend nicht ganz richtig wahrgenommen. Ich sprach genauer von Antrieb via Wasserstoff und Methanol.
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